
Yoga heilt: Es verbessert die Blutwerte und den Hormonspiegel, stärkt das Immunsystem, wirkt positiv auf das Herz-Kreislaufsystem und lindert chronische Schmerzen. Hierfür gibt es inzwischen eine Anzahl von Belegen.
Die meisten Studien kommen aus dem Herkunftsland des Yoga, Indien. Dort gibt es inzwischen Kliniken, in denen schulmedizinische Therapien und Yoga-Techniken kombiniert werden. So beschreibt eine 2004 veröffentlichte Studie, dass Wissenschaftler in Bangalore bei Tuberkulosepatienten neben der Behandlung mit Antibiotika, regelmäßige yogische Atemübungen durchführten. Nach 2 Monaten waren in der Gruppe, die mit Yoga gearbeitet hatte, 80% der Patienten geheilt, in der Kontrollgruppe nur 20%.
Im Rahmen einer Studie der Universität Greifswald, in der die Probanden einen zehnwöchigen Yoga-Kurs absolvierten, wiesen alle Teilnehmer am Ende deutlich verbesserte Herz-Kreislauf-Werte auf. Parallel dazu ließen die Wissenschaftler eine andere Gruppe einen zehnwöchigen Aerobic-Kurs machen. Die Teilnehmer dieses Kurses hatten am Ende deutlich schlechtere Werte als die Yoga-Probanden.
Eine Studie unter Leitung der amerikanischen Hirnforscherin Sara Lazar hat nachgewiesen, dass Meditation gewisse Gehirnregionen vergrößert, die für Erkenntnis, Wohlbefinden und Emotionsregulierung zuständig sind.
Dr. Dharma Singh Khalsa, M.D., Anästhesist und Schmerztherapeut, hat sich als Präsident und medizinischer Direktor der „Alzheimer’s Research and Prevention Foundation“ in Tucson, Arizona, einen Namen gemacht und seine Arbeit im Sinne der integrativen Medizin zur Vorbeugung und Behandlung von Gedächtnisverlust gewidmet. In seinen Studien und Büchern, z.B. „Meditation as Medicine“, beschreibt er den positiven Einfluss yogischer Techniken, z.B. das Chanten von Mantren auf das Gehirn und belegt es anhand kernspintomographischer Untersuchungen: Nervenzellen regenerieren und bilden sich neu.
Ulrich Ott, Psychologe an der Universität Gießen, schreibt: „Meditieren erhöht die Konzentration, verändert die Architektur des Gehirns und hilft bei Depressionen.“
© 2009 - WORKING YOGA GbR ![]()